Über mich

mhis.de – wer ist das?

mhis steht für Marc Haunschild Internet-Services und war seinerzeit eine der wenigen vierstelligen Domains, die irgendwie Sinn machten und noch frei waren. Das Kürzel steht also für mich als freiberuflichen Anbieter diverser Dienstleistungen rund um das Internet. Dazu zählen in erster Linie die Erstellung von Homepages, aber auch Beratungsdienstleistungen und Schulungen. Inzwischen habe ich sogar zwei Bücher veröffentlicht zu den Themen HTML5 (die Sprache in der Webseiten geschrieben werden) und CSS (die Sprache mit der Webseiten gestaltet werden).

Hauptberuflich bin ich bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung angestellt, wo ich auch mit der Erstellung und Bewertung von Webseiten betraut bin.

Werdegang

Zur Erstellung von Internetseiten bin ich zufällig gekommen. Eigentlich wollte ich Schriftsteller werden. Das war schon mehr als eine Spinnerei, denn Texte von mir sind in Tageszeitungen, Literaturzeitschriften, später Anthologien und dann auch als Einzelveröffentlichungen herausgegeben worden (eine Erzählung und ein Roman), dazu habe ich selber mit Freunden eine Literaturzeitschrift herausgegeben und meine Texte habe ich in ganz Deutschland bei Lesungen vorgetragen. Auch die eine oder andere Auszeichnung habe ich erhalten und den Bezirk NRW-Süd im Verband deutscher Schriftsteller ein paar Jahre lang geleitet.

Aber leben konnte man davon kaum. Also musste ich mich bekannter machen und mir schien dazu das neue Medium Internet eine gute Gelegenheit. Mitte der neunziger Jahre habe ich meine erste Website erstellt, diese wuchs, es entstanden weitere für Vereine und natürlich den Schriftstellerverband, in denen ich mich engagierte. Schließlich teilte mir meine Schwester mit, dass Ihre Chefin gefragt hat, ob sie nicht jemanden kennt, der Webseiten erstellen kann. Das wurde mein erster Auftrag!

Es folgten weitere Seiten, am Anfang vor allem für Mediziner, später für Einrichtungen des Diakonischen Werkes und der evangelischen Kirche in und um Bonn – viele tolle Projekte waren dabei, zum Beispiel für die Drogenhilfe und andere soziale Einrichtungen, für die man sich gerne engagiert.

Im Jahr 2000 hatte ich einen Auftrag von der Zentralstelle für Agrardokumentation und -information (ZADI) und weil man mit mir zufrieden war, bot man mir eine feste Stelle an, die ich selbstbewusst und meine unternehmerische Freiheit genießend freiweg ausschlug.

In einer ruhigeren Minute dachte ich über das Angebot nochmals nach und mir wurde klar, wie einsam die tägliche Arbeit am Bildschirm in meinem Zimmer war. Zumal ich es als Student und während des Studiums als Hilfskraft im Krankenhaus gewohnt war, ständig mit Menschen zusammen zu sein.

Als ich ein weiteres Mal von der ZADI angesprochen wurde, sagte ich zu – und hatte damit richtig Glück, auch aber nicht nur wegen der netten Kollegen, mit denen ich fortan zusammen arbeiten konnte. 2001 begann ich bei der ZADI meine Arbeit und meine selbständige Tätigkeit ging fast auf Null zurück, das hielt fast zwei Jahre an – in den Nachrichten hieß es, die Internet-Blase sei geplatzt und die New Economy liege am Boden.

Aus diesem Grund bin ich bis heute für meine Anstellung im öffentlichen Dienst dankbar – und für die Möglichkeit, meine Selbständigkeit nebenberuflich weiterführen zu können.

Angekommen

Bis heute liebe ich, was ich tue. Ich unterrichte, berate, bewerte und entwickle nach wie vor selber Internetseiten. Aufgrund der beiden Fachbücher für den Herdt-Verlag für Bildungsmedien, bin ich – ganz anders als früher aber nach wie vor mit viel Freude am Schreiben – wieder unter die Autoren gegangen.

An meinem Beruf gefällt mir nicht nur die technisch-kreative Arbeit, sondern ganz besonders die Vielfalt der Projekte. Musiker, Autoren, soziale Dienstleister, Vereine, Privatpersonen, Juristen, Mediziner und viele andere mehr gehören zu meinen Kunden. Auf jedes Projekt muss man sich neu einlassen. Die Technik bleibt (trotz aller Fortschritte) mehr oder weniger dieselbe. Die Anforderungen an die Kommunikationsfähigkeiten einer Website dagegen hängen von der jeweiligen Zielgruppe und der Persönlichkeit und Beruf des Auftraggebers ab. So steht bis heute der Mensch im Zentrum meiner Tätigkeit!

Vielleicht bald auch Sie?!?